Exkursionen - Anmeldungen offen

Sie können sich ab sofort anmelden für die Exkursionen des aktuellen Quartals (Teilnahme nur möglich für Mitglieder der deutschsprachigen Seniorenuniversität Bern).

Neu: Sie können sich nicht auf dieser Website anmelden. Anmeldungen erfolgen über die neue Buchungsplattform, auf der Sie bei jeder Exkursion sehen, wie viele freie Plätze es noch hat.

 

Zudem:  Bitte notieren Sie schon jetzt die Nummer der Veranstaltung(en), die Sie besuchen möchten. Hier finden Sie die Liste aller Veranstaltungen. Mit Klick auf den grauen Balken sehen Sie die Details zu jeder Veranstaltung.

E1 Durchführung 10.15-12.45

Auf den Spuren des Universalgelehrten, Stadtschreibers und Theatermanns Renward Cysat (1545-1614). Stadtrundgang in Luzern

PD Dr. Heidy Greco­-Kaufmann, Institut für Theaterwissenschaft, Universität Bern

Bei dieser Exkursion erhalten die Teilnehmenden bei einem Stadtrundgang (3km) mit Start am Bahnhof Luzern einen Einblick in die Geschichte des Universal-gelehrten, Stadtschreibers und Theatermanns Renward Cysat von Luzern. Cysat (1545-1614) war Apotheker, Universalgelehrter, Sammler von natur- und kulturgeschichtlichen Aufzeichnungen, Stadtschreiber und Theatermann. Seinem Wirken begegnet man in Luzern auf Schritt und Tritt: auf der Kapellbrücke konzipierte Cysat den Zyklus der Giebelbilder und verfasste die Sprüche. Auf dem Weinmarkt ist Cysat auf der Wandmalerei des „Haus zur Sonne“ abgebildet, sein Haus und Garten, wo er Heilpflanzen züchtete, der Rathausturm, wo er seine Kanzlei hatte.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Gehen von 3 km und Stehenbleiben muss möglich sein.

E2 Durchführung 9.45-17.00

Wasser im Klimawandel – Fallstudie Gemeinde Naters mit Belalp

Prof. em. Rolf Weingartner, Geographisches Institut, Universität Bern und Mario Gertschen, Geschäftsführer der Belalp Bahnen

Die Gemeinde Naters mit der Tourismusregion Belalp stehen – wie viele alpine Gebiete – vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Klimaerwärmung verändert das Wasserdargebot und stellt neue Anforderungen an eine nachhaltige Nutzung dieser Ressource. Die Sicherstellung der Wasserbedürfnisse aller Nutzenden – vom Tourismus über die Landwirtschaft und Ökologie bis hin zur Wasserversorgung – wird zu einer strategischen Aufgabe. Für die Tourismusregion Belalp steht die Zukunft des Wintersports im Fokus. Um das Skifahren langfristig zu sichern, müssen sich Planungen und Infrastrukturen den sich wandelnden klimatischen und hydrologischen Rahmenbedingungen anpassen. Gleichzeitig verschwindet mit dem Aletschgletscher, Sinnbild des ewigen Eises, ein prägendes Element der alpinen Landschaft. Neue Landschaften entstehen – und mit ihnen verändern sich auch die Möglichkeiten und Anforderungen des Sommertourismus. Im Zentrum der Exkursion steht auch das Wasserkraftprojekt Oberaletsch, eines der 15 priorisierten Projekte des Runden Tisches Wasserkraft unter Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Es bringt für die Gemeinde Naters nicht nur neue Herausforderungen mit sich, sondern eröffnet auch Chancen für eine integrative Lösung der lokalen Wasserfragen.

Gemeinsam mit Mario Gertschen, Geschäftsführer der Belalp Bahnen AG, blicken wir in die Landschaft, analysieren Entwicklungen und diskutieren Perspektiven für einen nachhaltigen Umgang mit Wasser und Landschaft im Alpenraum. Und natürlich wollen wir – bei hoffentlich schönem Wetter – auch einfach einen inspirierenden Tag im Wallis verbringen: mit Wanderungen, Gesprächen und einem herrlichen Blick auf die Alpenwelt.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Die Exkursion beinhaltet mehrere Wanderungen und findet in alpinem Gelände statt.

E3 Durchführung 14.00-16.40

Die Solothurner Verenaschlucht und ihre Schildkrötenkalke

Dr. Daniel Kälin, Bundesamt für Landestopografie swisstopo Wabern

Etwas ausserhalb der Stadt Solothurn liegt die idyllische Verenaschlucht, ein mystischer Kraftort. Hier lebt noch heute ein Einsiedler. Die geologische Wanderung führt durch die Verenaschlucht immer dem plätschernden Bach entlang zur Einsiedelei und in die Umgebung. Besichtigung der Solothurner Schildkrötenkalke und der letzteiszeitlichen Erratikern. Eindrücklich sind auch das Eremitenhäuschen sowie die Magdalenen- und die Ölberggrotte.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Die Exkursion ist leider nicht durchgehend rollstuhlgängig. Bei schlechtem Wetter wird die Exkursion auf den Dienstag, 13.10.26 verschoben. Halten Sie sich bitte beide Termine frei.

E4 Durchführung 9.45-16.30

Kanderkorrektion und ihre Folgen

Prof. em. Dr. Rolf Weingartner, Geographisches Institut, Universität Bern

Zwischen 1711 und 1714 entstand am Thunersee mit der Umleitung der Kander in den Thunersee eines der bedeutendsten wasserbaulichen Projekte der Schweiz – ein Meisterwerk, das seiner Zeit weit voraus war. Auf dieser Exkursion diskutieren wir die Gründe für den sogenannten Kanderdurchstich, besuchen die wichtigsten Schauplätze dieses historischen Bauwerks und zeigen auf, welche weitreichenden Folgen dieser Eingriff für die Hochwassersituation in der Region Thun und entlang der Aare hatte – und bis heute hat. Dabei spannen wir den Bogen von den historischen Wasserbaumassnahmen über die Entwicklung des Hochwasserschutzes bis zum 2009 in Betrieb genommenen Hochwasserentlastungsstollen in Thun. An ausgewählten Standorten erläutern wir, wie die Hochwassergefahr am Thunersee heute bewältigt wird und welche Herausforderungen auch künftig bestehen.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Die Exkursion führt uns zu Fuss (T1) von Hani-Reutigen via Kanderdelta und entlang des Thunersees nach Thun. Die Strecke beträgt maximal 10 km; Die Route verläuft durchgehend auf gut begehbaren Wegen.

E5 Durchführung 14.00-16.00

Klangspaziergang - mit dem Gehör den Gurten neu entdecken

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Erfahrung in einer Naturlandschaft kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Spaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung des Berner Hausberges Gurten ein, der aufgrund seiner Nähe und gleichzeitigen, höhenbedingten Distanz zur Stadt eine besondere Wahrnehmung ermöglicht. Die Tour, die auch Hintergrund-Informationen zum Gurten vermittelt, beginnt zunächst mit einigen, von der Komponistin Pauline Oliveros entwickelten Hörübungen im Gurtenpark und auf der Hochebene. Danach werden wir gemütlich mit zahlreichen Haltepunkten und Hörstationen abwärts laufen, vorbei an landwirt-schaftlich genutzten Flächen und dem Gurtendorf. Auf der Tour, die sich schrittweise dem Stadtklang wieder annähert, wird der graduellen Veränderung der Klanglandschaft nachgespürt. Ziel des Klangspaziergangs ist zudem eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören: Immer wieder wird es in zahlreichen Wahrnehmungsübungen und dem gemeinsamen Austausch daher um die Frage gehen, wie die klangliche Erfahrung beschrieben werden kann. Die Tour endet in Kehrsatz (Bahnhof).

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Mobilitätshinweis: Spaziergang und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein. Wir laufen abwärts, die Steigung ist überwiegend moderat, ggf. Wanderstöcke mitbringen.

E6A Durchführung 08.30-10.00

E6B Durchführung 10.30-12.00

Moderne Gewebemedizin in der Pathologie in Bern

Prof. Dr. med. Alessandro Lugli, Miryam Blassnigg, Institut für Gewebemedizin und Pathologie, Universität Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer hochmodernen Labore und entdecken Sie die tägliche Arbeit in der Gewebemedizin. Erleben Sie, wie Gewebeproben professionell verarbeitet und analysiert werden. Zudem lernen Sie den Pathojet kennen, ein medizinisches Cockpit, das unseren Gewebemediziner:innen erlaubt, ergonomischer, konzentrierter und mit viel mehr technischen Möglichkeiten zu arbeiten als bisher.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Die Exkursion hat nichts mit der Autopsie (Leichenschau) zu tun.

E7 Durchführung 13.15-16.30

Viel Theater um den heiligen Felix - Besuch der Kultstätte in Hergiswald bei Kriens

PD Dr. Heidy Greco­-Kaufmann, Institut für Theaterwissenschaft, Universität Bern

Anlässlich der Überführung der Reliquien des Heiligen «Felix» im August 1651 wurde auf dem Vorplatz der Kirche in Hergiswald ein gigantisches Schauspiel in Szene gesetzt, das die Geschichte des Wallfahrtsorts und ihrer Protagonisten aufrollt und konfessionelle und politische Botschaften übermittelt. Der Spielhandlung folgend besichtigen wir die Schauplätze in und um die Kirche herum und tauchen ein in die faszinierende Kunst- und Theaterwelt des Barock.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Unebene Wege, längeres Stehen.

E8 Durchführung 13.35-17.00

Geologischer Blick ins Entlebuch

Dr. Stefan Strasky, Geologe, Bundesamt für Landestopographie, swisstopo, Wabern

Wir wandern vom Bahnhof zum Spielplatz Farbschachen und erhalten dort einen quartärgeologischen Überblick (Entleschlucht, ehemalige Waldemme- und Entlegletscher). Dann geht es weiter zur Säge Farbschachen mit dem Findling aus Habkern-Granit. Weiter zur Burgstelle Entlebuch, die sich auf einem moränenbedeckten Molassehügel aus Unterer Meeresmolasse befindet. Hier haben wir einen schönen regionalen Überblick und Zeit für eine kurze Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Wir wandern entlang der Grossen Entle zurück durch die Gesteine der Oberen Meeresmolasse und betrachten dabei deren Sedimentstrukturen und Fossilinhalt und gelangen schliesslich zum Bahnhof Entlebuch (Abschluss).

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Reine Wanderzeit ca. 1h 45 Min., Auf-/Abstieg ca. 150 m; Die Exkursion eignet sich leider nicht für Personen mit Mobilitäts-einschränkung.

E9 Durchführung 09.40-16.15

Forschungsstation Jungfraujoch

Führung durch die Betriebswarte der Forschungsstation Jungfraujoch (Daniela Bissig / Erich Furrer oder Annette Neuenschwander / Cyrill Feigenwinter)

11:15 Führung durch die Forschungsstation, 12:30-13:30 Mittagessen; 13:45 Besichtigung des Sphinx-Observatoriums (wissenschaftliche Ausstellung); 14:45 Touristischer Rundgang (Alpine Sensation, Eispalast, Plateau); 16:00h Treffpunkt beim Bahnhof Bergstation Jungfraujoch.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Sie müssen gut zu Fuss (kein Lift im Sphinx-Observatorium) und bei guter Gesundheit sein, sind wir doch 5 Stunden lang auf 3450 Meter Höhe. Die Kosten für die Bahntickets und das Mittagessen übernehmen die Teilnehmenden. Verbilligte Bahntickets Grindelwald Terminal-Jungfraujoch retour werden von der Seniorenuni organisiert.

E10 Durchführung 14.00-16.00

Klangspaziergang - mit dem Gehör den Elfenaupark neu entdecken

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Klangerfahrung in einer Park- und Naturlandschaft kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Spaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung der Berner Parkanlage Elfenau ein: Dazu gehört nicht nur die Mischung aus gestaltetem Naturraum und landwirtschaftlicher Nutzung, sondern auch die Nähe zur Aare sowie die grosse Distanz zum Alltagsverkehr, die eine transparente Erfahrung der Umweltgeräusche erlaubt. Der Klangspaziergang vermittelt zudem historische Hintergründe dieser besonderen Anlage. Der Spaziergang ist mit zahlreichen Wahrnehmungsübungen und zusätzlich mit besonderen Höraufgaben der Komponistin Pauline Oliveros verbunden. Dabei geht es um Fragen, wie die Umwelt klanglich erfahren und beschrieben werden kann, aber auch, welche Wirkung eine bewusste Konzentration auf das Hören hat. Darüber werden wir uns immer wieder gemeinsam austauschen. Ziel ist eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Mobilitätshinweis: Spaziergang mit leichten Höhenunter-schieden und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein.

E11 Durchführung 13.45-16.30

Rundgang durch 2000 Jahre Bädergeschichte in Baden (AG)

Lic. phil. Andrea Schaer, Archäologin, Archaekontor GmbH Oberbalm

In Baden im Kanton Aargau ist der Name Programm. Die Exkursion nimmt Sie mit durch die Geschichte vom römischen Aquae Helveticae über den einst bedeutendsten Bäderort im deutschsprachigen Europa, dem ersten Schweizer Weltkurort bis zur Kurkrise der Jahrtausendwende und der Wiederauferstehung des Bäderbetriebs mit der neuen Therme von Mario Botta.  Wir erkunden das Bädergebiet beiderseits der Limmat, besuchen verschiedene ikonische Orte des einstigen und heutigen Badebetriebs.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Die Exkursion erfolgt zu Fuss, es gibt ungefähr 3 Kilometer Fussmarsch zu bewältigen.

E12A Durchführung 13.30-14.30

E12B Durchführung 15.00-16.00

Haus der Religionen: Religiöse Vielfalt unter einem Dach

Dr. phil. Mareike Scherer, Haus der Religionen

Bei einem Rundgang im Haus der Religionen haben Sie die Möglichkeit, ein Beispiel für interreligiösen Dialog aktiv kennenzulernen und mitzuerleben. Dazu gehört eine kurze Einführung zur Geschichte und der Idee des Hauses sowie der Besuch von sakralen Räumen verschiedener Religionsgemeinschaften im Haus der Religionen (je nach Zeit und Verfügbarkeit). Nach der Führung steht Zeit zur Verfügung, sich selbständig umzusehen

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Allgemein sind die Räumlichkeiten im Haus der Religionen barrierefrei zugänglich. In manchen Räumen müssen Schuhe ausgezogen werden (bitte Socken tragen).

E13 Durchführung 14.00-16.45

Was uns tote Tiere erzählen: Besuch der Sektionshalle der Veterinärmedizin Bern

Prof. Dr. Horst Posthaus, Corinne Gurtner, Institut für Tierpathologie, Universität Bern

Die Sektion ist eine Untersuchung des toten Körpers und aller Organe. Der Tierkörper wird eröffnet, die Organe werden entnommen und gründlich untersucht. Dies gibt Aufschlüsse über die Krankheit(en), an welchen die Tiere gelitten haben. Die Tierpathologen betrachten den Tierkörper als Ganzes und stellen ihre Befunde und Diagnosen in Zusammenhang mit den klinischen Symptomen der Tiere. Dieses Wissen um die Krankheit und den Verlauf gibt Erkenntnisse für bessere Behandlungen weiterer Tiere mit gleichen oder ähnlichen Krankheiten. In dieser Exkursion führen wir die Teilnehmenden in die Untersuchungstechnik ein, dann werden in zwei Gruppen einerseits echte Organe verschiedener Tiere demonstriert und andererseits im Hörsaal Fallbeispiele aus der Lehre gezeigt.

 

 

E14 Durchführung 14.00-16.00

Klangspaziergang – mit dem Gehör den Gurten neu entdecken

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Erfahrung in einer Naturlandschaft kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Spaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung des Berner Hausberges Gurten ein, der aufgrund seiner Nähe und gleichzeitigen, höhenbedingten Distanz zur Stadt eine besondere Wahrnehmung ermöglicht. Die Tour, die auch Hintergrund-Informationen zum Gurten vermittelt, beginnt zunächst mit einigen, von der Komponistin Pauline Oliveros entwickelten Hörübungen im Gurtenpark und auf der Hochebene. Danach werden wir gemütlich mit zahlreichen Haltepunkten und Hörstationen abwärts laufen, vorbei an landwirtschaftlich genutzten Flächen und dem Gurtendorf. Auf der Tour, die sich schrittweise dem Stadtklang wieder annähert, wird der graduellen Veränderung der Klanglandschaft nachgespürt. Ziel des Klangspaziergangs ist zudem eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören: Immer wieder wird es in zahlreichen Wahrnehmungsübungen und dem gemeinsamen Austausch daher um die Frage gehen, wie die klangliche Erfahrung beschrieben werden kann. Die Tour endet in Kehrsatz (Bahnhof).

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Spaziergang und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein. Wir laufen abwärts, die Steigung ist überwiegend moderat, ggf. Wanderstöcke mitbringen.

E15 Durchführung 9.30-12-00

Hinter den Kulissen der Oper Bern

Marco Ackermann, Musikpädagoge Oper, Bühnen Bern

Erfahren Sie, wie eine Oper entsteht, was alles dahintersteckt und lernen Sie das Stadttheater von einer anderen Seite kennen. Wie entstehen eigentlich Requisiten? Was geschieht mit einem Bühnenbild nach einer Produktion? Und wer arbeitet an einer Produktion? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Anschliessend sind SIE der Kenner oder die Kennerin. Eine kleine Führung durchs Haus gehört ebenso zum Programm.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Der Workshop findet in einem Raum statt, der mit Lift zugänglich ist. Die Orte der Führungen sind allerdings nur teilweise mit Lift erreichbar. Treppen sind unumgänglich.

E16A Durchführung 09.30-11.30

E16B Durchführung 13.30-15.30

Besichtigung der Rega-Basis Wilderswil

Rega-Team, Schweizerische Rettungsflugwacht

Die Besichtigung umfasst: Referat über die Rega, Besichtigung der Basis mit dem Heli-Hangar und eines Helikopters (falls nicht im Einsatz), Rega-Film. Die Führungen werden dem Einsatzgeschehen angepasst. D.h. wenn der Helikopter vor Ort ist, wird zuerst dieser besichtigt und dann der Vortrag/Film. Ist der Helikopter nicht da, so wird zuerst mit dem Vortrag/Film begonnen. Es kann leider, wenn auch selten, einmal vorkommen, dass der Helikopter während der ganzen Führung abwesend ist.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Gute Gangsicherheit

E17A Durchführung 13.30-15.00

E17B Durchführung 15.30-17.00

Was wir von Sukkulenten für die Landwirtschaft lernen können, Botanischer Garten

Prof. Dr. Michael Raissig, Prof. Dr. Heike Lindner, Institut für Pflanzenwissenschaften, Universität Bern

Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem eine unscheinbare Sukkulente die Aufnahme von Kohlendioxid über die Blattoberfläche so fein reguliert, dass sie genug davon für die Photosynthese erhält, ohne dabei zu viel Wasser zu verlieren – und somit wassersparend leben kann. Sukkulente heisst übersetzt ‘saftreiche Pflanze’.
Die Erkenntnisse könnten dafür genutzt werden, Nutzpflanzen trockenresistenter zu machen und Erträge bei Hitze und Dürre zu sichern.

E18 Durchführung 14.00-16.45

Was uns tote Tiere erzählen: Besuch der Sektionshalle der Veterinärmedizin Bern

Prof. Dr. Horst Posthaus, Corinne Gurtner, Institut für Tierpathologie, Universität Bern

Die Sektion ist eine Untersuchung des toten Körpers und aller Organe. Der Tierkörper wird eröffnet, die Organe werden entnommen und gründlich untersucht. Dies gibt Aufschlüsse über die Krankheit(en), an welchen die Tiere gelitten haben. Die Tierpathologen betrachten den Tierkörper als Ganzes und stellen ihre Befunde und Diagnosen in Zusammenhang mit den klinischen Symptomen der Tiere. Dieses Wissen um die Krankheit und den Verlauf gibt Erkenntnisse für bessere Behandlungen weiterer Tiere mit gleichen oder ähnlichen Krankheiten. In dieser Exkursion führen wir die Teilnehmenden in die Untersuchungstechnik ein, dann werden in zwei Gruppen einerseits echte Organe verschiedener Tiere demonstriert und andererseits im Hörsaal Fallbeispiele aus der Lehre gezeigt.

E19 Durchführung 13.45-16-30

Rundgang durch 2000 Jahre Bädergeschichte in Baden (AG)

Lic. phil. Andrea Schaer, Archäologin, Archaekontor GmbH Köniz

In Baden im Kanton Aargau ist der Name Programm. Die Exkursion nimmt Sie mit durch die Geschichte vom römischen Aquae Helveticae über den einst bedeutendsten Bäderort im deutschsprachigen Europa, dem ersten Schweizer Weltkurort bis zur Kurkrise der Jahrtausendwende und der Wiederauferstehung des Bäderbetriebs mit der neuen Therme von Mario Botta.  Wir erkunden das Bädergebiet beiderseits der Limmat, besuchen verschiedene ikonische Orte des einstigen und heutigen Badebetriebs.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende:  Die Exkursion erfolgt zu Fuss, es gibt ungefähr 3 Kilometer Fussmarsch zu bewältigen.

E20A Durchführung 13.30-15.00

E20B Durchführung 15.30-17.00

Hirnschlag - was nun? Führung durch das Berner Stroke Center am Inselspital

Prof. Dr. med. Mirjam Heldner, Neurozentrum, Inselspital Bern

Möchten Sie hinter die Kulissen des Berner Universitätsspitals schauen und erfahren, wie das grösste Hirnschlagzentrum der Schweiz, an dem jährlich mehr als 3'000 PatientInnen behandelt werden, funktioniert? Der Hirnschlag ist hierzulande die häufigste Ursache für vorzeitige Behinderung, der zweithäufigste Grund zu sterben und die dritthäufigste Ursache für Demenz. Pro Jahr treten in der Schweiz ca. 16'000 Hirnschläge auf.

E21 Durchführung 9.30-12.00

Hinter den Kulissen der Oper Bern

Marco Ackermann Musikpädagoge Oper, Bühnen Bern

Erfahren Sie, wie eine Oper entsteht, was alles dahintersteckt und lernen Sie das Stadttheater von einer anderen Seite kennen. Wie entstehen eigentlich Requisiten? Was geschieht mit einem Bühnenbild nach einer Produktion? Und wer arbeitet an einer Produktion? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Anschliessend sind SIE der Kenner oder die Kennerin. Eine kleine Führung durchs Haus gehört ebenso zum Programm.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Der Workshop findet in einem Raum statt, der mit Lift zugänglich ist. Die Orte der Führungen sind allerdings nur teilweise mit Lift erreichbar. Treppen sind unumgänglich.

E22 Durchführung 13.15-16-15

Untertageforschung zur Lagerung von CO2 und radioaktiven Abfällen - Ein Besuch im Felslabor Mont Terri bei Saint-Ursanne

Dr. Andreas Möri, Geologe Bundesamt für Landestopografie swisstopo, Wabern

13:15 Ankunft im Besucherzentrum Mont Terri, Kaffee und Mineralwasser im Centre Visiteurs Mont Terri; 13:30 Einführungsreferat «Radioaktive Abfälle in der Schweiz / CO2-Speicherung im Untergrund»; 14:15 Transfer zum Labor mit Minibus swisstopo, Besuch im Felslabor, Stollenrundgang in 2 Gruppen à je 15 Personen (gleichzeitig mit 2 Führern); 16:00 Rücktransport zum Centre Visiteurs Mont Terri 16:10 Ende der Veranstaltung.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Aus Sicherheitsgründen sind Personen mit eingeschränkter Mobilität im Felslabor nicht zugelassen. Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

E23A Durchführung 13.30-14.30

E23B Durchführung 15.00-16.00

Haus der Religionen: Religiöse Vielfalt unter einem Dach

Dr. phil. Mareike Scherer, Haus der Religionen Bern

Bei einem Rundgang im Haus der Religionen haben Sie die Möglichkeit, ein Beispiel für interreligiösen Dialog aktiv kennenzulernen und mitzuerleben. Dazu gehört eine kurze Einführung zur Geschichte und der Idee des Hauses sowie der Besuch von sakralen Räumen verschiedener Religionsgemeinschaften im Haus der Religionen (je nach Zeit und Verfügbarkeit). Nach der Führung steht Zeit zur Verfügung, sich selbständig umzusehen.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende Allgemein sind die Räumlichkeiten im Haus der Religionen barrierefrei zugänglich. In manchen Räumen müssen Schuhe ausgezogen werden (bitte Socken tragen).

E24 Durchführung 8.30-12.15

Ein Blick hinter die Schleusen – Mikrobiologie in Bern hautnah erleben

Dr. rer. nat. Kathrin Summermatter, Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern

Das Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) vereint die Diagnostik, Erforschung und Lehre über Krankheitserreger. Um hochansteckende Bakterien oder Viren zu untersuchen, betreibt das IFIK ein Sicherheitslabor der zweithöchsten Sicherheitsstufe, ein sogenanntes BSL-3. Die Exkursion führt die Teilnehmenden zuerst in die Aufgaben des IFIK mit Schwerpunkt Biosicherheit und sicherer Umgang mit biologischen Risiken ein. Auch das Schweizerische Zentrum für Antibiotikaresistenzen ‘Anresis’ wird vorgestellt. Auf einem Rundgang in Kleingruppen werden Einblicke ins BSL3-Labor und in die Diagnostik ermöglicht.

E25 Durchführung 14.00-17.00

Transformation einer Stadt - Das Neue Biel seit 1921 – Stadtlabor Biel 2021

Prof. Dr. Marion Sauter, Departement Architektur, Holz und Bau, Berner Fachhochschule Burgdorf Jonathan Stimpfle M.A., M.Sc. Stadtlabor Biel/Bienne

Biel gehört zu den bedeutendsten Städten der Moderne: 1921 übernahmen die Sozialdemokraten die Regierung und riefen das Rote resp. das Neue Biel aus. In den Folgejahren entstanden viele Gebäude im Stil des Neuen Bauens – in dieser Dichte einzigartig in der Schweiz und aussergewöhnlich in ganz Europa. Das Bauen war ein erfolgreiches top down Konjunkturprogramm und brachte den Uhren-Industriearbeitern und ihren Familien Komfort. Heute geht Planen anders: 2021 – als Reaktion auf die massiven Proteste gegen das WestAst Projekt – wurde das Stadtlabor Biel/Bienne als offene Werkstatt für Stadtentwicklung und urbane Transformation gegründet. Es fungiert als fachpartizipative Plattform zwischen der Berner Fachhochschule, der Stadt Biel und den lokalen Interessens- und Fachverbänden. So entsteht ein Raum für Austausch, Mitwirkung, Experiment und Forschung. Im Rahmen einer Stadtführung durch das Bieler Bahnhofsquartier werden die wichtigsten modernen Bauten vorgestellt. Anschliessend gibt es einen exklusiven Einblick in die Arbeit und Räumlichkeiten des Stadtlabors Biel/Bienne, dessen Sitz sich in einem der bedeutendsten Bauten des Roten Biels befindet, dem Volkshaus von Eduard Lanz.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende: Gehen von 2-3 km und Stehenbleiben muss möglich sein.

E26A Durchführung 13.30-15.00

E26B Durchführung 15.30-17.00

Experimente im Ballistiklabor des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Bern

Prof. Dr. med. Christian Schyma Institut für Rechtsmedizin

Demonstration wundballistischer Schiessversuche in unserem Ballistiklabor. Vortrag im Seminarraum – Einführung in die Thematik (20-30 Minuten): Kurze Besichtigung des Ballistiklabors im 1.UG (20 Min.). 1-2 Schiessversuche im Ballistiklabor mit Live-Übertragung in den Seminarraum. Auswertung der Schiessversuche mit Vorstellen und Erläutern der Hochgeschwindigkeitsaufnahmen sowie der Demonstration der generierten Schusskanäle in den ballistischen Simulanzien im Seminarraum. (30 Minuten).

E27 Durchführung 13.30-15.00

Schweizer Innovationen in der Implantat-Zahnmedizin: Von den Anfängen bis zu den Herausforderungen von morgen

Prof. Dr. Vivianne Chappuis, PD Dr. Clemens Raabe, Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie Zahnmedizinische Kliniken, Universität Bern

Die Schweiz zählt seit Jahrzehnten zu den weltweit führenden Zentren der Implantat-Zahnmedizin. Schweizer Forschung und Innovationen haben die Behandlung von Zahnverlust entscheidend geprägt und Millionen von Menschen zu mehr Lebensqualität verholfen. Während dieser Exkursion erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Entwicklung der Implantologie - von den ersten wissenschaftlichen Erkenntnissen über moderne Zahnimplantate bis hin zu den digitalen Technologien, die heute Diagnose, Planung und Behandlung unterstützen. Nach einer kurzen Einführung können Implantate, Instrumente und Modelle selbst betrachtet und in die Hand genommen werden. In interaktiven Workshops erleben die Teilnehmenden zudem, wie Implantate heute digital geplant werden und wie virtuelle Technologien die Präzision und Sicherheit moderner Behandlungen verbessern. Die Exkursion bietet einen verständlichen und praxisnahen Blick hinter die Kulissen der modernen Universitätszahnmedizin und zeigt auf, welchen Herausforderungen und Chancen die Implantologie in Zukunft begegnen wird.

 

E28A Durchführung 08.30-10.00

E28B Durchführung 10.30-12.00

Mikrorobotik in der Urologie: wie Schallwellen Implantate im Körper reinigen können

Dr. Cornel Dillinger, ARTORG Center for Biomedical Engineering, Universität Bern

Nach einer Einleitung in die Mikrorobotik für biomedizinische Anwendungen und unsere Forschung an akustisch aktuierten Mikrosystemen im Seminarraum, legen wir den Fokus auf die Urologie. Wir stellen vor, wie ultraschall-getriebene synthetische Zilien die Biofilmbildung auf Harnleiterstents und Kathetern verhindern können. Anschliessend gehen wir ins Labor und demonstrieren zwei Experimente, in denen wir die akustische Strömung und die Anti-Biofilm-Wirkung der synthetischen Zilien veranschaulichen.

Allgemeine Hinweise für Teilnehmende Alle Räumlichkeiten sind mit Rollstuhl zugänglich.