Exkursionen Winter 2026

Ab 1. Dezember folgen hier die Angaben der kommenden Exkursionen im Februar und März 2026. Für die Teilnahme ist eine Mitgliedschaft bei der Seniorenuniversität Bern erforderlich.

Online-Anmeldungen für die neuen Exkursionen vom Winter (Februar und März 2026) sind ab 12. Januar 2026 ab 9 Uhr vormittags über diese Website möglich.

Bitte beachten Sie die neue Regel: Am 12. Januar 2026 sind pro Person maximal 3 Anmeldungen für Gruppenveranstaltungen gestattet. Ab dem 13. Januar 2026 sind dann weitere Anmeldungen möglich solange es freie Plätze hat.

Bitte melden Sie sich aus Rücksicht auf den Platz für andere Mitglieder nur dann an, wenn Sie definitiv eine Teilnahme planen. Bei einer späteren Abmeldung können wir aus administrativen Gründen den Platz nicht mehr neu vergeben.

Die detaillierten Anleitungen für Online-Anmeldungen finden Sie hier:

Donnerstag, 5. Februar 2026, Vormittag E30

Pathojet – Gewebemedizin ist die neue Pathologie in Bern

Prof. Dr. med. Alessandro Lugli und Miryam Blassnigg, Institut für Gewebemedizin und Pathologie, Universität Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer hochmodernen Labore und entdecken Sie die tägliche Arbeit in der Gewebemedizin. Erleben Sie, wie Gewebeproben professionell verarbeitet und analysiert werden. Zudem lernen Sie den Pathojet kennen, ein medizinisches Cockpit, das unseren Gewebemedizinern und -medizinerinnen erlaubt, ergonomischer, konzentrierter und mit viel mehr technischen Möglichkeiten zu arbeiten als bisher.

Hinweis: Die Exkursion hat nichts mit der Autopsie (Leichenschau) zu tun.

Donnerstag, 12. Februar 2026, Vormittag E31

Ein Blick hinter die Schleusen – Mikrobiologie in Bern hautnah erleben

Dr. Kathrin Summermatter, Institut für Infektionskrankheiten, Universität Bern

Das Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) vereint die Diagnostik, Erforschung und Lehre über Krankheitserreger. Um hochansteckende Bakterien oder Viren zu untersuchen, betreibt das IFIK ein Sicherheitslabor der zweithöchsten Sicherheitsstufe, ein sogenanntes BSL3-Labor.

Die Exkursion führt die Teilnehmenden zuerst in die Aufgaben des IFIK mit Schwerpunkt Biosicherheit und sicherer Umgang mit biologischen Risiken ein. Auch das Schweizerische Zentrum für Antibiotikaresistenzen ‘Anresis’ und die Swiss Biorisk Alliance’ werden vorgestellt. Dann werden auf einem Rundgang in 3-4 Gruppen Einblicke ins BSL3-Labor und in die Diagnostik ermöglicht.

Dienstag, 17. Februar 2026, Nachmittag E32

Huhn und Ei: Hühnerhaltung: Legehennen und Mastpoulets am Aviforum, Zollikofen (Wiederholung)

Dr. Sabine Gebhardt, Vetsuisse, Universität Bern

Diese Führung in kleinen Gruppen fand bereits im Herbst statt, und wird nun wiederholt. Die Teilnehmenden im Herbst waren begeistert. Es gab den Teilnehmenden einen Einblick in innovative Methoden der Hühnerhaltung. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in moderne tiergerechte Hühnerhaltung (Legehennen und Mastpoulets) am Aviforum in Zollikofen. Kommentierte Führung zum Thema Haltungsformen von Hühnern als landwirtschaftliche Nutztiere und wie dabei das Tierwohl berücksichtigt werden kann.

Hinweis: Treppensteigen notwendig, die Besichtigung des Tierstalls erfolgt von einer erhöhten Galerie aus.

Donnerstag, 19. Februar 2026, Vormittag E33

Huhn und Ei: Hühnerhaltung: Legehennen und Mastpoulets am Aviforum, Zollikofen (Wiederholung)

Dr. Sabine Gebhardt, Vetsuisse, Universität Bern

Diese Führung in kleinen Gruppen fand bereits im Herbst statt, und wird nun wiederholt. Die Teilnehmenden im Herbst waren begeistert. Es gab den Teilnehmenden einen Einblick in innovative Methoden der Hühnerhaltung. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in moderne tiergerechte Hühnerhaltung (Legehennen und Mastpoulets) am Aviforum in Zollikofen. Kommentierte Führung zum Thema Haltungsformen von Hühnern als landwirtschaftliche Nutztiere und wie dabei das Tierwohl berücksichtigt werden kann.

Hinweis: Treppensteigen notwendig, die Besichtigung des Tierstalls erfolgt von einer erhöhten Galerie aus.

Dienstag, 24. Februar 2026, ganzer Tag E34

Forschungsstation Jungfraujoch

Prof. Dr. Eliza Harris, Physikalisches Institut, Klima und Umweltphysik, Universität Bern, Führung durch die Hüttenwarte

Führung durch die Forschungsstation, gemeinsames Mittagessen, Besichtigung des Sphinx-Observatoriums (wissenschaftliche Experimente, Wetterbeobachtung), touristischer Rundgang (Alpine Sensation, Eispalast, Plateau).

Hinweis: Teilnehmende müssen gut zu Fuss (kein Lift im Sphinx-Observatorium) und bei guter Gesundheit sein. An der Exkursion ist die Gruppe während ca 5 Stunden auf dem Joch, also auf 3450 Meter Höhe. Bitte prüfen Sie vor einer Anmeldung sorgfältig, ob das aus gesundheitlicher Sicht für Sie in Ordnung ist. 

Pauschaler Kostenbeitrag für Bahnfahrt auf Jungfraujoch für alle: CHF 55 (Detailinfos zur Anreise folgen nach der Anmeldung). Dies ist eine sehr beliebte Exkursion. Es kann darum zu einer Überbuchung kommen, auch wenn das Anmeldefenster noch offen ist. Sie erhalten innert 2 Wochen nach der Anmeldung vom Sekretariat Bescheid, ob Ihre Anmeldung berücksichtigt werden kann. 

Donnerstag, 26. Februar 2026, Nachmittag E35

Medizin im Wandel: Führung durch die Medizinsammlung (Wiederholung)

Prof. Dr. Hubert Steinke, Institut für Medizingeschichte, Universität Bern

Das Inselspital beherbergt an der Murtenstrasse eine vom Institut für Medizingeschichte betreute Sammlung von über 10'000 Objekten – vom kleinen Skalpell über Beatmungsgeräte bis zur Eisernen Lunge. Diese stammen mehrheitlich aus dem Inselspital, aber auch aus Privatpraxen und kleineren Spitälern und decken das 19. und vor allem das 20. Jahrhundert ab. Die Sammlung ist nur beschränkt physisch zugänglich, bildet aber die Basis eines digitalen Museums (www.medizinsammlung.ch). In der Führung erhalten Sie einen Einblick in einzelne Bereiche der Sammlung, welche den rasanten Wandel der Medizin der letzten Jahrzehnte dokumentiert.

Dienstag, 3. März 2026, Nachmittag E36

Umwelt und Flugbetrieb mit Rundgang auf dem Flughafen in Kloten

Prof. em. Dr. Rolf Weingartner und Emanuel Fleuti, Leiter Nachhaltigkeit und Umwelt, Geographisches Institut, Universität Bern

Eine Ökorundfahrt mit dem Bus zeigt den Flughafen Zürich und seine Auswirkung auf die Umwelt. Das Programm sieht wie folgt aus:

13:00-13:30 Treffpunkt auf der Besucherterrasse und Sicherheitskontrolle.
13:30-15:00 Ökorundfahrt im Bus als Tourguide wirkt Emanuel Fleuti, Leiter Umwelt Flughafen Kloten.
15:00-16:00 Besucherraum (Theaterbestuhlung) Diskussion mit Moderation durch Prof. R. Weingartner.

Treppensteigen erforderlich. Bitte Identitätskarte/Pass mitnehmen (Sicherheitskontrolle)

Donnerstag, 5. März 2026, Vormittag E37

Pathojet – Gewebemedizin ist die neue Pathologie in Bern

Prof. Dr. med. Alessandro Lugli und Miryam Blassnigg, Institut für Gewebemedizin und Pathologie, Universität Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer hochmodernen Labore und entdecken Sie die tägliche Arbeit in der Gewebemedizin. Erleben Sie, wie Gewebeproben professionell verarbeitet und analysiert werden. Zudem lernen Sie den Pathojet kennen, ein medizinisches Cockpit, das unseren Gewebemedizinern und –medizinerinnen erlaubt, ergonomischer, konzentrierter und mit viel mehr technischen Möglichkeiten zu arbeiten als bisher.

Hinweis: Die Exkursion hat nichts mit der Autopsie (Leichenschau) zu tun.

Donnerstag, 5. März 2026, Nachmittag E38

Sicher mit Viren arbeiten: Einblicke in das Institut für Virologie und Immunologie in Mittelhäusern (Wiederholung)

Dr. Barbara Wieland, Institut für Virologie und Immunologie, Universität Bern

Das Institut für Virologie und Immunologie IVI ist das nationale Referenzlabor für Diagnostik und Forschung von hochansteckenden viralen Tierseuchen und Zoonosen. Die Exkursion führt die Teilnehmenden in die Aufgaben des IVI ein, erklärt die Risiken der wichtigsten Tierseuchen, und erlaubt einen Rundgang um das Hochsicherheitslabor mit Erklärungen zur technischen Infrastruktur und Biosicherheitsmassnahmen die nötig sind, um ein sicheres Arbeiten mit gefährlichen Viren zu ermöglichen.

Hinweis; Gang- und Standsicherheit für den Rundgang, es hat zum Teil Stufen und Treppen. Zu Beginn gibt es eine gemeinsame Einführung, danach erfolgt eine Aufteilung in 2 Gruppen mit je 20 Personen.

Dienstag, 10. März 2026, Vormittag E39A

Dienstag, 10. März 2026, Nachmittag E39B

Ein theaterhistorischer Stadtrundgang in Luzern (Wiederholung)

PD Dr. Heidy Greco-Kaufmann, Institut für Theaterwissenschaft, Universität Bern

Frau Prof. Greco-Kaufmann ist Expertin für Theaterwissenschaften an der Universität Bern und hat zu dieser Thematik mehrere Bücher verfasst. Bei dieser Exkursion erhalten die Teilnehmenden bei einem Stadtrundgang mit Start am Bahnhof Luzern einen Einblick in die reiche Theatergeschichte von Luzern. Stationen des Stadtrundgangs sind: Hofkirche, Kapellplatz, Weinmarkt, Jesuitenkirche. Auf den Plätzen werden jeweils kleine Vorträge gehalten (die Teilnehmenden erhalten ein Handout mit historischen Karten, Bühnenplänen und Illustrationen). Es bleibt genug Zeit für Fragen und Diskussionen. Der Rundgang hat ca. 3 km Wegstrecke.

Hinweis: Gehen von 3 km und Stehenbleiben muss möglich sein.

Donnerstag, 12. März 2026, Vormittag E40

Hinter den Kulissen der Oper Bern

Marco Ackermann, Musikpädagoge Oper, Stadttheater Bern

Erfahren Sie, wie eine Oper entsteht, was alles dahintersteckt und lernen Sie das Stadttheater von einer anderen Seite kennen. Wie entstehen eigentlich Requisiten? Was geschieht mit einem Bühnenbild nach einer Produktion? Und wer arbeitet an einer Produktion? Diese und viele weitere Fragen werden beantwortet. Anschliessend sind SIE der Kenner oder die Kennerin. Eine kleine Führung durchs Haus gehört ebenso zum Programm.

Hinweis: Der Workshop findet in einem Raum statt, der mit Lift zugänglich ist. Die Orte der Führungen sind allerdings nur teilweise mit Lift erreichbar. Treppen sind unumgänglich. Dies ist eine sehr beliebte Exkursion. Es kann darum zu einer Überbuchung kommen, auch wenn das Anmeldefenster noch offen ist. Sie erhalten innert 2 Wochen nach der Anmeldung vom Sekretariat Bescheid, ob Ihre Anmeldung berücksichtigt werden kann.

Donnerstag, 12. März 2026, Nachmittag E41

Rundgang durch 2000 Jahre Bädergeschichte in Baden (AG)

lic. phil. MCIfA Andrea Schaer, Archaeokontor GmbH Köniz und Dozentin und assoziierte Forscherin am Institut für Archäologische Wissenschaften, Universität Bern

In Baden im Kanton Aargau ist der Name Programm. Die Exkursion nimmt Sie mit durch die Geschichte vom römischen Aquae Helveticae über den einst bedeutendsten Bäderort im deutschsprachigen Europa, dem ersten Schweizer Weltkurort bis zur Kurkrise der Jahrtausendwende und der Wiederauferstehung des Bäderbetriebs mit der neuen Therme von Mario Botta. Wir erkunden das Bädergebiet beiderseits der Limmat, besuchen verschiedene ikonische Orte des einstigen und heutigen Badebetriebs.

Hinweis: Die Exkursion erfolgt zu Fuss, es gibt ungefähr 3 Kilometer Fussmarsch zu bewältigen.

Donnerstag, 12. März 2026, Nachmittag E42

Klangspaziergang: mit dem Gehör das Berner Mattequartier neu entdecken

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Erfahrung von Wasser kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Klangspaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung des Berner Mattequartiers ein: Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Aare ist kaum ein anderes Berner Quartier so stark vom Wasser geprägt wie die Matte. Das Schwellenmätteli mag hier zuerst in den Sinn kommen, doch rund um die Schifflaube und den Mühlenplatz gibt es noch viele weitere Besonderheiten zu entdecken. Ziel des Klangspaziergangs ist zudem eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören: Immer wieder wird es in zahlreichen Wahrnehmungsübungen und dem gemeinsamen Austausch daher um die Frage gehen, wie Wasser klanglich erfahren und beschrieben werden kann.

Hinweis: Spaziergang und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein.

 

Dienstag, 17. März 2026, ganzer Tag E43

Forschungsstation Jungfraujoch

Prof. Dr. Eliza Harris, Physikalisches Institut, Klima und Umweltphysik, Universität Bern, Führung durch die Hüttenwarte

Führung durch die Forschungsstation, gemeinsames Mittagessen, Besichtigung des Sphinx-Observatoriums (wissenschaftliche Experimente, Wetterbeobachtung), touristischer Rundgang (Alpine Sensation, Eispalast, Plateau).

Hinweise: Teilnehmende müssen gut zu Fuss (kein Lift im Sphinx-Observatorium) und bei guter Gesundheit sein. An der Exkursion ist die Gruppe während ca 5 Stunden auf dem Joch, also auf 3450 Meter Höhe. Bitte prüfen Sie vor einer Anmeldung sorgfältig, ob das aus gesundheitlicher Sicht für Sie in Ordnung ist.  Pauschaler Kostenbeitrag für Bahnfahrt auf Jungfraujoch für alle: CHF 55 (Detailinfos zur Anreise folgen nach der Anmeldung). Dies ist eine sehr beliebte Exkursion. Es kann darum zu einer Überbuchung kommen, auch wenn das Anmeldefenster noch offen ist. Sie erhalten innert 2 Wochen nach der Anmeldung vom Sekretariat Bescheid, ob Ihre Anmeldung berücksichtigt werden kann.

Donnerstag, 19. März 2026, Vormittag E44A

Donnerstag, 19. März 2026, Nachmittag E44B

Romainmôtier - auf den Spuren der Juraväter

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Die Exkursion besucht das Kloster von Romainmôtier (VD). Das Kloster wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. von Romanus gegründet und war über Jahrhunderte hinweg ein bedeutendes Zentrum des monastischen Lebens in der Region. Dies zeigt sich darin, dass in den Skriptorien Handschriften erstellt wurden, Klosterbauten gefördert und mittels Briefen ein weitreichendes Netzwerk zwischen den monastischen Niederlassungen gespannt wurde.

Die Juraväter, die im Zusammenhang mit diesem Gebiet stehen, waren bedeutende religiöse Figuren, die das monastische Leben weit über die heutigen Grenzen der Schweiz prägten und die Ausbreitung des Mönchtums in der Juraregion förderten. Sie trugen dazu bei, das Kloster als Ort der Bildung, Spiritualität und Gemeinschaft zu etablieren. Auch Päpste und Bischöfe wurden angezogen und unterstützen die Arbeit der Mönche. Die Mönche wiederum förderten Kirchenreformen und die Verbreitung des Ideals monastischen Lebens. All das und noch mehr festigte das Klosters Romainmôtier als spirituelles und kulturelles Zentrum im Frühmittelalter.

Die Exkursion lädt dazu ein, das Kloster – eines der ältesten im romanischen Stil in der Schweiz – als einen Ort von grosser historischer und theologischer Bedeutsamkeit zu entdecken.

Die Abteikirche ist nicht rollstuhlgängig.

Donnerstag, 19. März 2026, Nachmittag E45

Minimalinvasive Behandlung von Alterserkrankungen unter Bildsteuerung im Zentrum für Mikrotherapie des Lindenhofspitals (Wiederholung)

Prof. Dr. Hanno Hoppe, Lindenhofgruppe AG, Bern

Die interventionelle Radiologie ermöglicht die bildgesteuerte Durchführung von minimalinvasiven Therapien ohne grosse Schnitte bei beispielsweise Gefässverengung, Prostatavergrösserung oder Gelenkschmerzen. Zu Beginn werden die Grundprinzipien der interventionellen Radiologie erläutert und das verwendete Material demonstriert. Im Anschluss findet eine Besichtigung des Zentrums für Mikrotherapie am Lindenhofspital statt mit einer Demonstration von Interventionen am Phantom.

Dienstag, 24. März 2026, Nachmittag E46

Untertageforschung zur Lagerung von CO2 und radioaktiven Abfällen – ein Besuch im Felslabor Mont Terri bei Saint- Ursanne (Wiederholung)

Dr. Andreas Möri, Geologe, Leiter Georessourcen, Bundesamt für Landestopografie swisstopo

Felslabor - Um was geht es? Die Lagerung von radioaktiven Abfällen oder das Erreichen des Netto- Null-Ziels für Treibhausgasemissionen bis 2050 sind nationale Themen. Was genau der Untergrund hierzu beitragen kann, wird seit mehr als 25 Jahren im Felslabor Mont Terri erforscht. Das Felslabor Mont Terri befindet sich in St-Ursanne im Kanton Jura, rund 300 Meter unterhalb der Erdoberfläche neben dem Mont Terri Autobahntunnel der A16 «Transjurane». Das Labor besteht aus 1200 Metern Stollen und Nischen und wird von swisstopo betrieben. Hier erforschen Wissenschaftler und Firmen aus 10 Nationen und von 23 Partnerorganisationen die hydrogeologischen, geochemischen und geotechnischen Eigenschaften des Opalinus-Tons. Dieses Gestein verfügt über jene Eigenschaften, welche benötigt werden, um radioaktiven Abfall sicher zu lagern oder um als Barriere für einen möglichen CO2-Speicher im Untergrund zu dienen. Die Exkursion startet unmittelbar neben dem Bahnhof von St-Ursanne und führt uns in den Untergrund (Einfahrt in den Tunnel mit Bussen), wo wir zu Fuss im Tunnelsystem unterwegs sein werden. Anhand von laufenden Experimenten können Sie sich ein Bild über die Eigenschaften des Opalinus-Tons und seine Relevanz für die anstehenden Herausforderungen machen.

Hinweis: Aus Sicherheitsgründen sind Personen mit eingeschränkter Mobilität im Felslabor nicht zugelassen. Die Führung findet bei jedem Wetter statt.

Donnerstag, 26. März 2026, Nachmittag E47

Observatorium Zimmerwald – der Blick ins All

Prof. Dr. Lucia Kleint, Astronomisches Institut, Universität Bern

Das Observatorium Zimmerwald ist die grösste professionell genutzte Sternwarte in der Schweiz. In jeder klaren Nacht wird mit 5 Teleskopen der Himmel beobachtet. Das grösste Teleskop (1 m Durchmesser) ist mit einem Laser ausgestattet, der es ermöglicht, die Distanzen von Satelliten präzise zu messen und ihre Bahnen mit höchster Genauigkeit zu bestimmen. Die Exkursion beinhaltet eine Einführung zur Forschung in Zimmerwald und die Besichtigung der Teleskope und Einrichtungen.

Hinweis: Mobilität (Treppen): Standsicherheit erforderlich. Anreise mit öV und 15-30 Min.Fussweg. Dies ist eine sehr beliebte Exkursion. Es kann darum zu einer Überbuchung kommen, auch wenn das Anmeldefenster noch offen ist. Sie erhalten innert 2 Wochen nach der Anmeldung vom Sekretariat Bescheid, ob Ihre Anmeldung berücksichtigt werden kann.