Exkursionen Frühling 2026 - Anmeldungen ab 1. April

Hier sind die Angaben der kommenden Exkursionen im Mai und Juni 2026. Für die Teilnahme ist eine Mitgliedschaft bei der Seniorenuniversität Bern erforderlich.

Online-Anmeldungen sind ab Mittwoch, 1. April um 8 Uhr (acht Uhr) nur über diese Website möglich.

Die detaillierten Anleitungen für Online-Anmeldungen finden Sie hier:

Dienstag, 5. Mai 2026, Vormittag E50A

Dienstag, 5. Mai 2026, Nachmittag E50B

Ein theaterhistorischer Stadtrundgang in Luzern (Wiederholung)

PD Dr. Heidy Greco-Kaufmann, Institut für Theaterwissenschaft, Universität Bern

Frau PD Dr. Greco-Kaufmann ist Expertin für Theaterwissenschaften an der Universität Bern und hat zu dieser Thematik mehrere Bücher verfasst. Bei dieser Exkursion erhalten die Teilnehmenden bei einem Stadtrundgang mit Start am Bahnhof Luzern einen Einblick in die reiche Theatergeschichte von Luzern. Stationen des Stadtrundgangs sind: Hofkirche, Kapellplatz, Weinmarkt, Jesuitenkirche. Auf den Plätzen werden jeweils kleine Vorträge gehalten (die Teilnehmenden erhalten ein Handout mit historischen Karten, Bühnenplänen und Illustrationen). Es bleibt genug Zeit für Fragen und Diskussionen. Der Rundgang hat ca. 3 km Wegstrecke.

Hinweis: Gehen von 3 km und Stehenbleiben muss möglich sein.

Donnerstag, 7. Mai 2026, Vormittag E51

Pathojet – Gewebemedizin ist die neue Pathologie in Bern (Wiederholung)

Prof. Dr. med. Alessandro Lugli und Miryam Blassnigg, Institut für Gewebemedizin und Pathologie, Universität Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer hochmodernen Labore und entdecken Sie die tägliche Arbeit in der Gewebemedizin. Erleben Sie, wie Gewebeproben professionell verarbeitet und analysiert werden. Zudem lernen Sie den Pathojet kennen, ein medizinisches Cockpit, das unseren Gewebemedizinern und -medizinerinnen erlaubt, ergonomischer, konzentrierter und mit viel mehr technischen Möglichkeiten zu arbeiten als bisher.

Hinweis: Die Exkursion hat nichts mit der Autopsie (Leichenschau) zu tun.

Donnerstag, 7. Mai 2026, Vormittag E52A

Donnerstag, 7. Mai 2026, Nachmittag E52B

Romainmôtier - auf den Spuren der Juraväter (Wiederholung)

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Die Exkursion besucht das Kloster von Romainmôtier (VD). Das Kloster wurde im 5. Jahrhundert n. Chr. von Romanus gegründet und war über Jahrhunderte hinweg ein bedeutendes Zentrum des monastischen Lebens in der Region. Dies zeigt sich darin, dass in den Skriptorien Handschriften erstellt wurden, Klosterbauten gefördert und mittels Briefen ein weitreichendes Netzwerk zwischen den monastischen Niederlassungen gespannt wurde.

Die Juraväter, die im Zusammenhang mit diesem Gebiet stehen, waren bedeutende religiöse Figuren, die das monastische Leben weit über die heutigen Grenzen der Schweiz prägten und die Ausbreitung des Mönchtums in der Juraregion förderten. Sie trugen dazu bei, das Kloster als Ort der Bildung, Spiritualität und Gemeinschaft zu etablieren. Auch Päpste und Bischöfe wurden angezogen und unterstützten die Arbeit der Mönche. Die Mönche wiederum förderten Kirchenreformen und die Verbreitung des Ideals monastischen Lebens. All das und noch mehr festigte das Klosters Romainmôtier als spirituelles und kulturelles Zentrum im Frühmittelalter.

Die Exkursion lädt dazu ein, das Kloster – eines der ältesten im romanischen Stil in der Schweiz – als einen Ort von grosser historischer und theologischer Bedeutsamkeit zu entdecken.

Hinweis: Die Abteikirche ist nicht rollstuhlgängig.

Donnerstag, 7. Mai 2026, Nachmittag E53

Minimalinvasive Behandlung von Alterserkrankungen unter Bildsteuerung im Zentrum für Mikrotherapie des Lindenhofspitals (Wiederholung)

Prof. Dr. Hanno Hoppe, Lindenhofgruppe AG, Bern

Die interventionelle Radiologie ermöglicht die bildgesteuerte Durchführung von minimalinvasiven Therapien ohne grosse Schnitte bei beispielsweise

Gefässverengung, Prostatavergrösserung oder Gelenkschmerzen. Zu Beginn werden die Grundprinzipien der interventionellen Radiologie erläutert und das verwendete Material demonstriert. Im Anschluss findet eine Besichtigung des Zentrums für Mikrotherapie am Lindenhofspital statt mit einer Demonstration von Interventionen am Phantom.

Dienstag, 12. Mai 2026, Nachmittag E54

Experimente im Ballistiklabor des Instituts für Rechtsmedizin an der Universität Bern (Wiederholung)

Prof. Dr. med. Christian Schyma, Institut für Rechtsmedizin, Universität Bern

Demonstration wundballistischer Schiessversuche in unserem Ballistiklabor. Vortrag im Seminarraum – Einführung in die Thematik (20-30 Minuten)

Kurze Besichtigung des Ballistiklabors. 1-2 Schiessversuche im Ballistiklabor mit Live-Übertragung in den Seminarraum. Auswertung der Schiessversuche mit Vorstellen und Erläutern der Hochgeschwindigkeitsaufnahmen sowie der Demonstration der generierten Schusskanäle in den ballistischen Simulanzien im Seminarraum.

Dienstag, 12. Mai 2026, ganztags E55

Erosionslandschaft und Felsburgen im Mittelland

Prof. em. Dr. Christian Schlüchter, Institut für Geologie, Universität Bern

Krauchthal liegt im Randbereich des letzteiszeitlichen Wallisgletschers im Mittelland. Die nichtvergletscherte Landschaft ausserhalb des Eisrandes ist eine für das

gesamte Schweizer Mittelland einmalige Erosionslandschaft mit den spektakulären Felsburgen aus Molassesandstein. Ganztägige Wanderung mit ca 200 m Höhendifferenz von einer Postautohaltestelle zu einer benachbarten Haltestelle.

Hinweis: Wanderzeit insgesamt 3 bis 4 Stunden, nicht geeignet für Personen mit Mobilitätseinschränkung. Bei schlechtem Wetter wird diese Exkursion auf den Dienstag 19. Mai verschoben. Bitte bei Anmeldung beide Termine reservieren.

Donnerstag, 19. Mai 2026, Nachmittag E56

Sicher mit Viren arbeiten: Einblicke in das Institut für Virologie und Immunologie in Mittelhäusern (Wiederholung)

Dr. Barbara Wieland, Institut für Virologie und Immunologie, Universität Bern

Das Institut für Virologie und Immunologie IVI ist das nationale Referenzlabor für Diagnostik und Forschung von hochansteckenden viralen Tierseuchen und Zoonosen. Die Exkursion führt die Teilnehmenden in die Aufgaben des IVI ein, erklärt die Risiken der wichtigsten Tierseuchen, und erlaubt einen Rundgang um das Hochsicherheitslabor mit Erklärungen zur technischen Infrastruktur und Biosicherheitsmassnahmen die nötig sind, um ein sicheres Arbeiten mit gefährlichen Viren zu ermöglichen.

Hinweis; Gang- und Standsicherheit für den Rundgang, es hat zum Teil Stufen und Treppen. Zu Beginn gibt es eine gemeinsame Einführung, danach erfolgt eine Aufteilung in 2 Gruppen mit je 20 Personen.

Dienstag, 19. Mai 2026, Nachmittag E57

Klangspaziergang: mit dem Gehör das Berner Mattequartier neu entdecken (Wiederholung)

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Erfahrung von Wasser kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Klangspaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung des Berner Mattequartiers ein: Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Aare ist kaum ein anderes Berner Quartier so stark vom Wasser geprägt wie die Matte. Das Schwellenmätteli mag hier zuerst in den Sinn kommen, doch rund um die Schifflaube und den Mühlenplatz gibt es noch viele weitere Besonderheiten zu entdecken. Ziel des Klangspaziergangs ist zudem eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören: Immer wieder wird es in zahlreichen Wahrnehmungsübungen und dem gemeinsamen Austausch daher um die Frage gehen, wie Wasser klanglich erfahren und beschrieben werden kann.

Hinweis: Spaziergang und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein.

Donnerstag, 21. Mai 2026, Nachmittag E58

Ballenberg-Perspektiven: Wohnen, Bauen und Wirtschaften in der ländlichen Schweiz  (Wiederholung)

Prof. Dr. Marion Sauter, Departement Architektur, Holz und Bau, Berner Fachhochschule

Ballenberg-Perspektiven: Wohnen, Bauen und Wirtschaften in der ländlichen Schweiz In den letzten vier Jahren entstanden im Rahmen eines SNF-Projekts drei Dissertationen zu vier Ballenberg-Gebäuden: historische und kulturanthropologische Tiefenbohrungen, die neue Aspekte in den Fachdiskurs einbringen. Mit einem SNF-Agora-Folgeprojekt sollen nun die Forschungsergebnisse in neuen Formaten vermittelt werden. Die Exkursion gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und lädt die Teilnehmenden ein, neue Vermittlungsangebote zu testen und zu diskutieren.

Führung: Wie entstand der Ballenberg? Welche Forschungsthemen und Translozierungsstrategien wurden seit 1978 verfolgt? Welche Probleme resultieren daraus und welche Fragestellungen müssen noch gelöst werden? Die allgemeinen Fragen werden am Bauernhaus aus Lancy und dem Wohnhaus aus Cugnasco – Themen zweier aktueller Dissertationen – präzisiert. Kaffeepause im Alten Bären. Vermittlung von Forschungsergebnissen heute: Welche neuen Vermittlungsangebote können Dank der Forschungsergebnisse entwickelt werden? Wie kann mit Gästen interagiert werden? Wie kann deren Wissen integriert werden? Das SNF-Agora-Projekt startet am 1. August 2025. Das Grobkonzept und erste Ideen stehen zur Diskussion.

Hinweis: Es sind gut 2 km Strecke, die Wege sind nicht rollstuhlgängig.

Donnerstag, 28. Mai 2026, Vormittag E61

Glaube in Glas – Eine Führung zu den Glasfenstern im Berner Münster

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Glasfenster sind mehr als nur schmückendes Beiwerk von Kirchenarchitektur. Sie erzählen Geschichten, verweisen auf theologische Konzepte und spiegeln die Lebenswelt der Menschen vergangener Zeiten wider. Im Berner Münster sind beeindruckende Glasmalereien aus dem 15. bis 20. Jahrhundert erhalten – kostbare Zeugnisse religiöser Bildkultur, reich an Symbolik und historischer Aussagekraft. In dieser Führung gehen wir ausgewählten Fenstern im Berner Münster auf den Grund. Welche Botschaften sollten sie ihren damaligen Betrachtenden vermitteln? Wer war in ihrer Entstehung involviert – theologisch, politisch und künstlerisch? Und was können wir heute aus diesen farbigen Bildern über Glauben, Gesellschaft und Stadtgeschichte erfahren? Die Exkursion lädt dazu ein, das Licht der Fenster nicht nur als künstlerisches, sondern auch als historisches und theologisches Medium zu betrachten – und sich vom Zusammenspiel aus Farbe, Glas und Geschichte inspirieren zu lassen.

Hinweis: Das Berner Münster ist barrierefrei zugänglich.

Dienstag, 2. Juni 2026, Nachmittag E62

Rundgang durch 2000 Jahre Bädergeschichte in Baden (AG) (Wiederholung)

lic. phil. MCIfA Andrea Schaer, Archaeokontor GmbH Köniz und Dozentin und assoziierte Forscherin am Institut für Archäologische Wissenschaften, Universität Bern

In Baden im Kanton Aargau ist der Name Programm. Die Exkursion nimmt Sie mit durch die Geschichte vom römischen Aquae Helveticae über den einst bedeutendsten Bäderort im deutschsprachigen Europa, dem ersten Schweizer Weltkurort bis zur Kurkrise der Jahrtausendwende und der Wiederauferstehung des Bäderbetriebs mit der neuen Therme von Mario Botta. Wir erkunden das Bädergebiet beiderseits der Limmat, besuchen verschiedene ikonische Orte des einstigen und heutigen Badebetriebs.

Hinweis: Die Exkursion erfolgt zu Fuss, es gibt ungefähr 3 Kilometer Fussmarsch zu bewältigen.

Donnerstag, 4. Juni 2026, Vormittag E63

Glaube in Glas – Eine Führung zu den Glasfenstern im Berner Münster

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Glasfenster sind mehr als nur schmückendes Beiwerk von Kirchenarchitektur. Sie erzählen Geschichten, verweisen auf theologische Konzepte und spiegeln die Lebenswelt der Menschen vergangener Zeiten wider. Im Berner Münster sind beeindruckende Glasmalereien aus dem 15. bis 20. Jahrhundert erhalten – kostbare Zeugnisse religiöser Bildkultur, reich an Symbolik und historischer Aussagekraft. In dieser Führung gehen wir ausgewählten Fenstern im Berner Münster auf den Grund. Welche Botschaften sollten sie ihren damaligen Betrachtenden vermitteln? Wer war in ihrer Entstehung involviert – theologisch, politisch und künstlerisch? Und was können wir heute aus diesen farbigen Bildern über Glauben, Gesellschaft und Stadtgeschichte erfahren? Die Exkursion lädt dazu ein, das Licht der Fenster nicht nur als künstlerisches, sondern auch als historisches und theologisches Medium zu betrachten – und sich vom Zusammenspiel aus Farbe, Glas und Geschichte inspirieren zu lassen.

Hinweis: Das Berner Münster ist barrierefrei zugänglich.

Donnerstag, 4. Juni 2026, Nachmittag E64

Klangspaziergang: mit dem Gehör das Berner Mattequartier neu entdecken (Wiederholung)

Prof. Dr. Britta Sweers, Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern

Die bewusste hörende Erfahrung von Wasser kann deutlich zum persönlichen Wohlbefinden beitragen. Dieser Klangspaziergang lädt daher zu einer klanglichen Erkundung des Berner Mattequartiers ein: Aufgrund seiner unmittelbaren Nähe zur Aare ist kaum ein anderes Berner Quartier so stark vom Wasser geprägt wie die Matte. Das Schwellenmätteli mag hier zuerst in den Sinn kommen, doch rund um die Schifflaube und den Mühlenplatz gibt es noch viele weitere Besonderheiten zu entdecken. Ziel des Klangspaziergangs ist zudem eine Anleitung zum eigenen aktiven Hören: Immer wieder wird es in zahlreichen Wahrnehmungsübungen und dem gemeinsamen Austausch daher um die Frage gehen, wie Wasser klanglich erfahren und beschrieben werden kann.

Hinweis: Spaziergang und Stehen von 2 Stunden muss möglich sein.

 

Donnerstag, 11. Juni 2026, Nachmittag E65

Ein geologischer Blick ins Entlebuch

Dr. Stefan Strasky, Dipl. Erdw. BENEFRI (Geologie/Erdwissenschaft, Universität Bern), Bundesamt für Landestopografie swisstopo

Wir wandern vom Bahnhof zum Spielplatz Farbschachen und erhalten dort einen quartärgeologischen Überblick (Entleschlucht, ehemalige Waldemme- und Entlegletscher). Dann geht es weiter zur Säge Farbschachen mit dem Findling aus Habkern-Granit. Weiter zur Burgstelle Entlebuch, die sich auf einem moränenbedeckten Molassehügel aus Unterer Meeresmolasse befindet. Hier haben wir einen schönen regionalen Überblick und Zeit für eine kurze Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Wir wandern entlang der Grossen Entle zurück durch die Gesteine der Oberen Meeresmolasse und betrachten dabei deren Sedimentstrukturen und Fossilinhalt und gelangen schliesslich zum Bahnhof Entlebuch (Abschluss).

Hinweis: Reine Wanderzeit ca. 1h 45 Min., Auf-/Abstieg ca. 150 m. Die Exkursion eignet sich leider nicht für Personen mit Mobilitätseinschränkung.

Dienstag, 16. Juni 2026, Nachmittag E66

Rundgang durch 2000 Jahre Bädergeschichte in Baden (AG) (Wiederholung)

lic. phil. MCIfA Andrea Schaer, Archaeokontor GmbH Köniz und Dozentin und assoziierte Forscherin am Institut für Archäologische Wissenschaften, Universität Bern

In Baden im Kanton Aargau ist der Name Programm. Die Exkursion nimmt Sie mit durch die Geschichte vom römischen Aquae Helveticae über den einst bedeutendsten Bäderort im deutschsprachigen Europa, dem ersten Schweizer Weltkurort bis zur Kurkrise der Jahrtausendwende und der Wiederauferstehung des Bäderbetriebs mit der neuen Therme von Mario Botta. Wir erkunden das Bädergebiet beiderseits der Limmat, besuchen verschiedene ikonische Orte des einstigen und heutigen Badebetriebs.

Hinweis: Die Exkursion erfolgt zu Fuss, es gibt ungefähr 3 Kilometer Fussmarsch zu bewältigen.

Dienstag, 16. Juni 2026, Vormittag E67

Duftstoffe der Pflanzen – was bewirken sie und wie können wir sie messen? Eine Führung durch das Forschungsgewächshaus Ostermundigen

Prof. Matthias Erb, Dr. Zoe Bont, Institut für Pflanzenwissenschaften, Universität Bern

Erinnern Sie sich an den Geruch von frisch geschnittenem Gras in Ihrer Nase? Dieser Geruch ist ein Beispiel für Pflanzenduftstoffe – Pflanzen produzieren, emittieren eine unglaubliche Vielfalt von verschiedenen Duftstoffen, und können diese auch wahrnehmen. Wie und wann werden Duftstoffe freigesetzt, wie funktioniert die Duftstoffwahrnehmung bei Pflanzen, und wie können wir diese Phänomene messen? Diesen Fragen gehen wir nach auf unserer Exkursion im Forschungsgewächshaus Ostermundigen. Erkunden Sie unsere Forschungs-Maissorten mit überraschenden Fähigkeiten. Werfen Sie einen Blick in unsere laufenden Experimente und erleben Sie von uns entwickelten Technologien, welche als «analytische Nasen» Pflanzenduftstoffe in Echtzeit detektieren.

Hinweis: Treppensteigen notwendig. Bitte mit sauberen Kleidern und Schuhen und ohne vorherigen Aufenthalt im Grünen an die Exkursion kommen, um das Einschleppen von Schädlingen und Sporen ins Gewächshaus zu verhindern.

Donnerstag, 18. Juni 2026, ganztags E68

Das Grimselgebiet als Natur-, Lebens- und Ressourcenraum

Prof. em. Rolf Weingartner, Geographisches Institut, Universität Bern; Daniel Bürki, Leiter Planung Unterhalt & Fachgruppe Fels Wasser Eis, KWO

Das Grimselgebiet ist ein einzigartiger Raum und innerhalb des Kantons Bern etwas ganz Besonderes: eine ursprüngliche, schroffe Granitlandschaft, geformt von Gletschern und geprägt von scheinbar unermesslichen Wasserressourcen. Diese bilden die Grundlage der Kraftwerke Oberhasli (KWO), eines der bedeutendsten Wasserkraftunternehmen der Schweiz. Mit dem abgeschlossenen Ersatz der Staumauer Spitallamm sowie der geplanten Erhöhung der Staumauern am Grimselsee und dem Bau der Triftstaumauer stand und steht das Unternehmen vor grossen Herausforderungen. Doch auch diese urtümliche Landschaft offenbart zunehmend ihre Verletzlichkeit. Gefährliche Naturprozesse nehmen zu, und die Saisonalität der Abflüsse verändert sich spürbar. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfs Guttannen am Fusse des Grimselpasses? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den Betrieb der KWO? Diesen und weiteren Fragen gehen wir auf unserer Exkursion nach. Sie führt vom Grimsel-Hospiz über die Handeck nach Guttannen und weiter nach Innertkirchen. Unterwegs diskutieren wir mit Einheimischen und Fachpersonen, wie sie die Zukunft ihres Tals einschätzen und welche Perspektiven sie für die kommenden Jahrzehnte sehen.

Hinweis Die Exkursion beinhaltet eine Busreise (Kosten Fr. 50.-) mit Spaziergängen sowie einer leichten Wanderung von maximal 2 km auf gut ausgebauten Wegen (T1).

Donnerstag, 18. Juni 2026, Vormittag E69

Glaube in Glas – Eine Führung zu den Glasfenstern im Berner Münster

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Glasfenster sind mehr als nur schmückendes Beiwerk von Kirchenarchitektur. Sie erzählen Geschichten, verweisen auf theologische Konzepte und spiegeln die Lebenswelt der Menschen vergangener Zeiten wider. Im Berner Münster sind beeindruckende Glasmalereien aus dem 15. bis 20. Jahrhundert erhalten – kostbare Zeugnisse religiöser Bildkultur, reich an Symbolik und historischer Aussagekraft. In dieser Führung gehen wir ausgewählten Fenstern im Berner Münster auf den Grund. Welche Botschaften sollten sie ihren damaligen Betrachtenden vermitteln? Wer war in ihrer Entstehung involviert – theologisch, politisch und künstlerisch? Und was können wir heute aus diesen farbigen Bildern über Glauben, Gesellschaft und Stadtgeschichte erfahren? Die Exkursion lädt dazu ein, das Licht der Fenster nicht nur als künstlerisches, sondern auch als historisches und theologisches Medium zu betrachten – und sich vom Zusammenspiel aus Farbe, Glas und Geschichte inspirieren zu lassen.

Hinweis: Das Berner Münster ist barrierefrei zugänglich.

Donnerstag, 25. Juni 2026, Vormittag E72

Pathojet – Gewebemedizin ist die neue Pathologie in Bern (Wiederholung)

Prof. Dr. med. Alessandro Lugli und Miryam Blassnigg, Institut für Gewebemedizin und Pathologie, Universität Bern

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer hochmodernen Labore und entdecken Sie die tägliche Arbeit in der Gewebemedizin. Erleben Sie, wie Gewebeproben professionell verarbeitet und analysiert werden. Zudem lernen Sie den Pathojet kennen, ein medizinisches Cockpit, das unseren Gewebemedizinern und -medizinerinnen erlaubt, ergonomischer, konzentrierter und mit viel mehr technischen Möglichkeiten zu arbeiten als bisher.

Hinweis: Die Exkursion hat nichts mit der Autopsie (Leichenschau) zu tun.

Donnerstag, 25. Juni 2026, Vormittag E73

Glaube in Glas – Eine Führung zu den Glasfenstern im Berner Münster

Dr. Maria Lissek und Dr. Sina von Aesch, Institut für Historische Theologie, Universität Bern

Glasfenster sind mehr als nur schmückendes Beiwerk von Kirchenarchitektur. Sie erzählen Geschichten, verweisen auf theologische Konzepte und spiegeln die Lebenswelt der Menschen vergangener Zeiten wider. Im Berner Münster sind beeindruckende Glasmalereien aus dem 15. bis 20. Jahrhundert erhalten – kostbare Zeugnisse religiöser Bildkultur, reich an Symbolik und historischer Aussagekraft. In dieser Führung gehen wir ausgewählten Fenstern im Berner Münster auf den Grund. Welche Botschaften sollten sie ihren damaligen Betrachtenden vermitteln? Wer war in ihrer Entstehung involviert – theologisch, politisch und künstlerisch? Und was können wir heute aus diesen farbigen Bildern über Glauben, Gesellschaft und Stadtgeschichte erfahren? Die Exkursion lädt dazu ein, das Licht der Fenster nicht nur als künstlerisches, sondern auch als historisches und theologisches Medium zu betrachten – und sich vom Zusammenspiel aus Farbe, Glas und Geschichte inspirieren zu lassen.

Hinweis: Das Berner Münster ist barrierefrei zugänglich.