Seniorenuniversität

Aktuelles

In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Mitteilungen und Hinweise zu den Aktivitäten der Seniorenuniversität.

Grusswort von Prof. Dr. med. Andreas Stuck

Andreas Stuck hat auf den 1. Januar 2022 das Präsidium der Seniorenuniversität Bern übernommen.

Es freut mich, dass ich die Leitung der so erfolgreichen Seniorenuniversität Bern übernehmen darf. Trotz und gerade in der Coronavirus-Pandemie findet unsere Seniorenuniversität grosse Beachtung in breiten Kreisen. Sie bildet eine unschätzbare Brücke zwischen Universität und Gesellschaft. Das Gespräch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist wichtiger denn je.

Schon viele Jahre arbeite ich als Chefarzt und Professor für Geriatrie am Inselspital und der Universität Bern. Dabei erlebe ich immer wieder die beiden Gesichter des Alters. Das Alter mit neuen und schönen Möglichkeiten, aber auch das Alter mit seinen Grenzen und Schattenseiten. Gerade im Alter beschäftigen sich viele Menschen mit neuen Fragen, und ich denke, hier kann die Seniorenuniversität mit ihren Beiträgen aus allen Fachrichtungen wichtige Anstösse vermitteln.

Es freut mich, dass wir die meisten Veranstaltungen nun vor Ort und virtuell anbieten können. Auf der einen Seite gibt es das Angebot mit Vorträgen vor Ort, selbstverständlich unter Einhaltung der erforderlichen Schutzmassnahmen. Auch die Alternative, unser neues Onlineangebot, wird sehr geschätzt. Damit können unsere Mitglieder Videoaufzeichnungen der Vorträge jeweils online unter Benutzung eines persönlichen Passworts anschauen.

Schon bald beginnt die Planung des Programms 2022/2023. Wie immer nehmen wir auch von Mitgliedern gerne Vorschläge zu Themen entgegen. Schreiben Sie uns an seniorenuni@unibe.ch.

Ihnen allen und dem ganzen Team der Seniorenuniversität herzlichen Dank für die grosse Unterstützung.

Prof. Dr. med. Andreas Stuck, Januar 2022

 

Aufhören, wenn es am schönsten ist

Nach fünf erfolgreichen Jahren als Präsidentin und Leiterin der Seniorenuniversität Bern gibt Frau Prof. em. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello ihr Amt Ende 2021 ab

Nach fünf Jahren Seniorenuni Bern und insgesamt 45 Jahren Universitätsleben, ist es an der Zeit, aufzuhören und neue Wege zu gehen. Im Frühjahr 2017 habe ich die Leitung der Seniorenuniversität Bern von meiner Vorgängerin, Prof. em. Dr. Meyer Schweizer, übernommen. Es wurde mir schnell klar, dass es eine arbeitsreiche und gleichzeitig sehr dankbare Aufgabe sein wird. Am meisten gefiel mir das Erstellen des Programms, der Kontakt mit den Referent*innen und vor allem mit unseren äusserst interessierten Besucher*innen. Die Tatsache, dass sich in den letzten fünf Jahren die Zahl der Mitglieder der Seniorenuni verdoppelt hat, ist sicherlich auf das attraktive Programm mit hochkarätigen Referent*innen zurückzuführen. Aber auch die stark ansteigende Zahl von Senior*innen, die ihr Wissen gerade im Alter erweitern wollen, trug zur zunehmenden Beliebtheit der Seniorenuni bei. Die Seniorenuni nimmt sowohl als Ort lebenslangen Lernens als auch als Brücke zwischen Universität und Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle ein.

Die Corona-Krise brachte uns 2020 einen gehörigen Dämpfer, mussten wir doch auf die so beliebten Präsenzveranstaltungen verzichten. Mit der Video-Aufzeichnung der Vorträge, welche für unsere Mitglieder online abrufbar waren, haben wir uns dann arrangiert. Die Corona-Krise brachte uns einen gehörigen Digitalisierungsschub – und das war gut so. Die seit Herbstsemester 2021 praktizierte Praxis, die Vorträge sowohl als Präsenzveranstaltung als auch als Aufzeichnung im Internet anzubieten, kommt bei unseren Mitgliedern gut an. Die vielen positiven Rückmeldungen unserer Mitglieder zeigen, dass diese Dienstleistung sehr geschätzt und rege benutzt wird.

Die Herausforderungen rund um die Corona-Krise wiegen jedoch in keiner Weise die vielen positiven Erfahrungen der letzten fünf Jahre auf. Es gibt ein Sprichwort, wonach man dann aufhören sollte, wenn es am schönsten ist – und so will ich es machen. Ich gebe dieses schöne Amt ab, dafür gewinne ich mehr Zeit für meine Familie und für meine eigenen Projekte. Dieser Schritt fällt mir umso leichter, als dass ich die Seniorenuni künftig in guten Händen weiss. Mein Nachfolger, Prof. Dr. med. Andreas Stuck, ein ausgewiesener Geriater und somit jemand, der ein solides, einschlägiges Wissen mitbringt, wird ab 1. Januar 2022 meine Nachfolge antreten.

Ich danke allen Mitgliedern und Freunde der Seniorenuniversität Bern von Herzen für die vielen Sympathiekundgebungen und für Ihre Unterstützung. Danken möchte ich auch dem Helferteam der Seniorenuni, Antoinette Andrade, Karin Wittwer-Leu, Suzanne Frischknecht und Margrit Gloor. Dank gebührt auch den Moderatoren der medizinischen Vorträge, den beiden Professoren Peter Diem und Mathias Sturzenegger sowie dem Sekretariat der Seniorenuni. Dem Stiftungsrat und der Universitätsleitung danke ich für das Vertrauen und die stete Unterstützung während der letzten fünf Jahre. Die Seniorenuni wird weiter wachsen und ist nicht mehr wegzudenken aus der Bildungslandschaft – zu gross ist ihre gesellschaftliche Bedeutung für das lebenslange Lernen!

Prof. em. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello, Dezember 2021

Weihnachtskonzert 2021 der Seniorenuniversität Bern

Am Freitag, 17. Dezember 14.15h findet in der Aula der Universität das traditionelle Weihnachtskonzert statt.
In diesem Jahr werden uns Meret Lüthi (Barockvioline) und Julian Behr (Laute) vom Orchester für alte Musik Bern  „Les passions d’âme" die fünf freudenreichen Sonaten aus dem Zyklus der «Rosenkranzsonaten» von Heinrich Ignaz Franz Biber spielen.

Abschied von Prof. em. Dr. Hans Bebie

Die Nachricht vom Tod von Prof. Hans Bebie hat uns sehr betroffen gemacht, hat er doch noch im Frühjahrssemester dieses Jahres die Webseite der Seniorenuni umsichtig und kompetent betreut - und das seit 20 Jahren! Zuvor war er Ordinarius für Theoretische Physik an der Universität Bern. 

Das Engagement von Hans Bebie für die Seniorenuni beschränkte sich aber nicht nur auf die Rolle des Webmasters. Viele Jahre diente er als Mitglied des Stiftungsrates, von 2002 bis 2004 war er Präsident. Wir verlieren mit Prof. Hans Bebie nicht nur einen engagierten und hochkompetenten Förderer und Unterstützer, sondern auch einen liebenswerten Freund.

 

"Einsamkeit ist keine Schande" 

Im Samstagsinterview vom 26.06.2021 spricht die Psychologin und Präsidentin der Seniorenuniversität Bern, Frau Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello, mit dem Bieler Tagblatt darüber, warum Einsamkeit auch ein Problem der öffentlichen Gesundheit ist, wie auf gesellschaftlicher Ebene Unterstützung geboten werden kann und warum Angebote wie malreden.ch so wichtig sind. 

 

LES PASSIONS DE L'AME - Orchester für alte Musik Bern

Erinnern Sie sich an das Konzert zum Jahresabschluss?

Mitte Januar hat Les Passions de l’Ame Bachs Orchestersuiten als Geisterkonzert für’s Radio gegeben, am 07.02.2021 ist es um 16:00 Uhr auf SRF 2 Kultur zu hören.

Les Passions de l’Ame, das internationale Orchester für Alte Musik Bern, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die eigene Berner Konzertreihe nicht klanglos abzusagen, sondern nach Lösungen und teils neuen Formaten für eine Aufführung zu suchen. Im November gab es einen Konzertmarathon mit je 15 Besucher*innen pro Werk, nun also die Ausstrahlung des zweiten Saisonkonzerts via Radio. Mehr dazu im Flyer.

 

Gespräch über das Altern

Generationenforscherin Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello und Jazzmusiker Till Grünewald, Leiter des Berner Generationenhauses, erklären in diesem überaus lebendigen Interview unter vielem anderem, was im Alter besser wird. Das von Mirjam Comtesse geführte Interview ist am 17. Januar in BZ Kultur erschienen. Sie können das Gespräch direkt lesen oder als pdf beziehen.

 

Dies academicus 2020

Die diesjährige Stiftungsfeier der Universität kann nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Statt dessen publiziert die Universität einen Film zum Thema mit den Reden des Rektors, Prof. Dr. Christian Leumann, der Erziehungsdirektorin, Regierungsrätin Christine Häsler, und der Studentenschaft, sowie den Ehrungen und weiteren Informationen.

Anti-Aging: Gespräch und Video

Daniel Hell im Gespräch mit Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello

Das Gespräch fand am 8.9.2020 statt und kann von YouTube abgerufen werden

Themen um Altern, Generationenbeziehungen und Anderes

Interview zur Corona Krise

Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello im Interview mit dem Ostschweizer Kulturmagazin Saiten. Sie kritisiert, dass sich der mediale Diskurs in der Coronakrise auf die Alten eingeschossen hat. Im Interview erklärt sie, weshalb es neue Generationenverträge braucht, worin sich alte und neue Jugendbewegungen unterscheiden und warum immer mehr Junge konservativ ticken.

 

Was der Tod bewirken kann.

Talksendung im SWR Nachtcafé vom 22. Mai 2020, unter Teilnahme von Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello..

 

«Wichtig ist zu erkennen, dass man an einer Schaltstelle steht»

Unter diesem Titel erschien im "Bund" vom Samstag 21. Dezember 2019 ein Interview mit Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello, das Sie hier nachlesen können.

Einfach mal innehalten, zu sich selber finden. Der Punkt dabei ist, die Reize zu reduzieren, die auf einen einwirken. Stille suchen – es gibt Leute, die sich dafür eine Auszeit in einem Kloster nehmen. Aber es geht auch einfacher. Eine Bergtour, Velofahren, Musizieren oder einfach mal nichts tun. Wer etwas will, findet nämlich immer Wege, und letztlich hängt unser Glück von uns selber ab.

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